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Ausblick 2009 am Markkleeberger See

Die diesjährige Saison am Markkleeberger See hat eines ganz deutlich gemacht: er entwickelt sich immer mehr zu einem abwechslungsreichen Ziel für Erholungssuchende. Und die Entwicklung ist noch lange nicht beendet. Nachdem im Juli der Seepark Auenhain seine Pforten geöffnet hat und wenig später auch der Wachauer Strand nutzbar wurde, werfen die nächsten Neuerungen bereits ihre Schatten voraus. So ist für das kommende Jahr die Fertigstellung des Auenhainer Strandes geplant. Auf 600 Metern soll dieser den Gästen dann jede Menge Platz zur sportlichen Betätigung bieten - unter anderem auf einem wettkampftauglichen Volleyballfeld. Außerdem sind an allen Stränden Servicestationen geplant, die ebenfalls bereits im Jahr 2009 nutzbar werden sollen.

Natürlich stehen auch 2009 zahlreiche hochkarätige Veranstaltungen auf dem Plan. So sind vom 17. bis 19. Juli wieder die besten Rollskifahrerinnen und –fahrer der Welt zum FIS Rollski-Weltcup zu Gast - bereits zum dritten Mal. Und auch im Kanupark wird wieder Wildwasser-Kanusport der Weltklasse.

 

Neue steinerne Wegmarken am Markkleeberger See

Umsetzung des Gedenksteins an die altsteinzeitlichen Funde

Die kurze Reise des übermannshohen Gedenksteins vom Schillerplatz an den Markkleeberger See (Auenhainer Straße) ist beendet. Auf dem nahezu höchsten Punkt über der Seepromenade erhebt sich nun der fast 4 Tonnen schwere Granitfindling. Zur feierlichen Einweihung am 8.11.2008 wurde der Stein von den Ablagerungen befreit und seine Inschrift wieder lesbar gemacht. Sie erinnert an Franz Etzold und Karl-Hermann Jacob, die 1895 und 1905 in den Markkleeberger Kiesgruben 250.000 Jahre alte, durch den Menschen bearbeitete Feuersteine fanden. Eine Vielzahl wissenschaftlicher Grabungen folgten. Sie belegten die große Bedeutung des Markkleeberger Fundplatzes als ältestes altsteinzeitliches Zeugnis in Sachsen und machten den archäologischen Fundort weltweit bekannt.

Die Umsetzung und Sanierung des Gedenksteins wurde durch die Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land der Stadt- und Kreissparkasse gefördert.Die Einweihung fand am 08.11.2008 statt.

Einweihung des Odeon – Paläolithikum

Die Bildhauer Reinhard Rössler, Gunter Bachmann und Bodo Grimmer schufen aus Tagebaufindlingen die Kunstobjekte "Raubkatze, Venus und Krebs". In einem Halbkreis ordneten die Künstler behauene und unbehauene Findlinge Quarzite und Granite so an, als wollten sie eine Brücke schlagen zwischen den Altsteinfunden – den ersten bearbeiteten Steinwerkzeugen - bis hin zum ausgefeilten „Kulturprogramm“ welches in antiken Aufführungen im griechischen Odeion die Menschen erfreute. Lassen Sie sich von diesem Brückenschlag überraschen.

Das 3. Bildhauerpleinair des Kunstvereins Markkleeberg e.V. dankt dem Engagement seiner Förderer: der MIBRAG mbH und Gala Mibrag mbH, die die Findlinge zur Verfügung stellten und an den See transportierten, der EGW mbH, dem Kulturraum Leipziger Raum und der Stadtverwaltung Markkleeberg.

Textauszug: Evelin Müller, Kunstverein Markkleeberg e.V.
Rebecca Heinze, Tourismusentwicklung Markkleeberg

 
Touristische Informationen:
Stadtinformation Markkleeberg
Tel.: (0341) 3 53 32 15
Betreiber Markkleeberger See:
EGW Entwicklungsgesellschaft für Gewerbe und Wohnen mbH
Tel.: (034297) 708-0
Zu den Internetseiten des Rollski Weltcups 2008
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